Das Muttermal

Unter dem Begriff Muttermal, Leberfleck oder Pfefferfleck versteht man landläufig gutartige Wucherungen der Haut, welche medizinisch Naevuszellnaevus bzw. Nävus bezeichnet werden.

Es handelt sich um eine gutartige Ansammlung sowie Fehlbildung der pigmentbildenden Zellen den sogenannten Melanozyten der Haut. Die meist braune Färbung ist die Folge der Abgabe des braunen Farbstoffes Melanin an die Hornzellen der Haut.

Ein Nävus muss nicht immer braun sein, da dieser aus verschiedensten Zellen aufgebaut sein kann. Die Farbpalette reicht von braun über blau, rot bis zu schwarz in allen Tönen.
Es besteht die Gefahr der bösartigen Entartung des Muttermals – daher Hautvorsorge durch Experten.

Ab wann spricht man von Veränderungen des Muttermales?
• Änderungen der Farbe der Form,
   Juckreiz, Blutungsneigung.
• Überschreiten der Größe von 7 mm,
   unregelmäßiger Rand.
• Mehrere Farben von braun
   über blau, rot bis zu schwarz
• Wachsen neuer unregelmäßig
    geformter junger Muttermale.
• Veränderungen an Handflächen,
   unter Nägeln oder Fußsohlen

 

Warnsymptome des malignen Melanoms können die Ver-
größerung, die Farbänderung sowie das Jucken von Leber-
flecken oder Veränderungen von Hautpartien sein, die pigmentiert sind. Bei dunkel-
häutigen Menschen hingegen geht die Erkrankung meistens von Stellen aus, die weniger dunkel sind, zum Beispiel von den Schleimhäuten oder den Handflächen.


Bild eines malignen Melanoms

Malignes Melanom bei Wikipedia 
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